FAQs

Allgemeines

Es ist uns sehr wichtig, dass unser Unternehmen sich sofort um alle Belange Ihrer  Liegenschaft kümmern kann. Deshalb sind sämtliche Mitarbeiter für Ihre Anliegen zuständig. Damit ist gewährleistet, dass auch bei Abwesenheit oder Urlaub eines Mitarbeiters sofort die erforderlichen Schritte gesetzt werden können.

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erhalten wir von der beauftragten Firma die Schlussrechnung, in der auch der Stromkostenmehrverbrauch (KWh) angeführt ist. Für diese Mehrkosten haben sie als Geschädigter bei Ihrem Stromanbieter eine Rechnung inkl. der Netzkosten anzufordern, welche an die Verwaltung zu übermitteln ist. Bei der Einreichung dieser Rechnung bei der Gebäudeversicherung, fordern wir damit auch den Ersatz des Stromkostenmehrverbrauchs an. Nach Zahlung durch die Versicherung überweisen wir Ihnen den Rechnungsbetrag.

Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an Ihre Haushaltsversicherung, da Inventar in der Gebäudeversicherung keine Deckung findet.

Im Falle eines gesicherten Schließsystems ist dem Schlüsseldienst bzw. dem Schlosser eine Bestätigung der Hausverwaltung vorzulegen, welche bei diesem zu verbleiben hat. Bitte füllen Sie das Formular:  „Ansuchen Schlüsselbestätigung“ aus, und senden dieses an uns. Sie erhalten dann umgehend eine von der Hausverwaltung unterzeichnete Bestätigung. Bei moderneren Schließsystemen wird darüber hinaus die Kopie der Sicherungskarte benötigt. Dem Mieter ist die Bestätigung dann auszuhändigen, wenn der Wohnungseigentümer ihn dazu bevollmächtigt hat. Die Kosten sind vom Besteller zu tragen.

Der Meldezettel des vertragschließenden Hauptmieters wird entweder von der Hausverwaltung oder vom Haus- bzw. Wohnungseigentümer unterzeichnet. Meldezettel für Mitbewohner, Kinder, Lebensgefährten können vom Hauptmieter unterzeichnet werden.

Aus feuerpolizeilichen Gründen (Fluchtweg) ist das Abstellen bzw. Lagern all dieser, sowie ähnlicher Gegenstände strikt untersagt. Darüber hinaus sei bemerkt, dass nur der Innenraum ihres Bestandobjektes vermietet ist und daher keine Rechte an allgemeinen Flächen aus ihrem Mietverhältnis ableitbar sind.

Wohnungseigentum

Gem. § 25 Abs.1 WEG 2002 sind Hausversammlungen alle 2 Jahre abzuhalten. In Einzelfällen können bei Bedarf andere individuelle Intervalle vereinbart werden.

Die Vorschreibung der Bewirtschaftungskosten besteht aus dem Reparaturfonds, den Betriebskosten und der Umsatzsteuer. Je nach Gebäudeausstattung und Umständen sind noch Vorschreibungen für Heizung, Lift, Warmwasser, Darlehen, etc. möglich.

Für die Umsätze einer Wohnungseigentümergemeinschaft wird ein eigenes Konto geführt, welches dieser Gemeinschaft gehört und über das ausschließlich Umsätze dieser Liegenschaft abgewickelt werden. Die Rücklage (Reparaturfonds) wird auf einem eigenen Festgeldkonto (Rücklagenkonto) veranlagt.

Bei größeren Projekten, wie Instandsetzungsarbeiten bzw. Generalsanierungen findet eine ausführliche Projektplanung und Projektbegleitung unter Einbindung der Eigentümer statt. Die Auswahl der Handwerker ist einem ständigen Evaluierungsprozess unterworfen. Bei Instandsetzungsmaßnahmen werden jedenfalls – außer bei Gefahr im Verzug- immer drei Offerte eingeholt. Unter Berücksichtigung der gesetzlichen Erhaltungspflichten kann über die Art der Sanierung, den Durchführungszeitpunkt oder die Finanzierungsart abgestimmt werden, was selbstverständlich vor der Beauftragung der Arbeiten mit der Eigentümergemeinschaft in einer Versammlung oder im Umlaufverfahren vereinbart wird.

Bei größeren Projekten, wie Instandsetzungsarbeiten, findet eine ausführliche Projektplanung und Projektbegleitung unter Einbindung der Eigentümer statt.

Für die Montage von Außenjalousien oder eine Loggia Verglasung benötigen Sie die Zustimmung aller Miteigentümer, da der Bestand bzw. das äußere Erscheinungsbild des Hauses abgeändert wird. Darüber hinaus ist eventuell die Abklärung mit der zuständigen Behörde (in Wien MA19) erforderlich. Außenjalousien werden an der Fassade bzw. am Fensterrahmen befestigt, welche als Allgemeinflächen gelten. Die Kosten hierfür muss jeder Wohnungseigentümer selbst tragen, da es sich hierbei um keine Maßnahme der ordentlichen Verwaltung handelt. Derzeit ist eine Ergänzung zum WEG 2002 in Ausarbeitung, welche Vereinfachungen bei der Durchsetzung solcher Maßnahmen für den Einzelnen bringen soll.

Miete

Das kann mehrere Gründe haben. Die häufigsten sind folgende:

  1. Grundsätzlich wird im Jänner jeden Jahres die monatliche Betriebskostenpauschale auf die erforderliche Höhe angepasst. Je nach aktuellem Verbrauch kann diese erhöht werden. In selteneren Fällen aber auch verringert werden.
  2. Ihr Hauptmietzins ist aufgrund Ihrer mietvertraglichen Vereinbarung höchst wahrscheinlich wertgesichert. Bei Erreichen des vereinbarten Schwellwertes führt dies zu einer Anpassung des Hauptmietzinses an die in der Zwischenzeit stattgefundene Geldentwertung.
  3. Ihr vereinbarter Kategoriemietzins oder Ihr vereinbarter Richtwertmietzins wurden durch Verlautbarung neu festgesetzt und nach Ablauf der gesetzlichen Fristen als neuer Hauptmietzins vorgeschrieben.

Das Ergebnis aus der Betriebskostenabrechnung des Vorjahres hat nach den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen immer jene Person zu tragen, welche im Zeitpunkt der  Abrechnungslegung Mieter ist. Dies betrifft sowohl Guthaben als auch Nachzahlungen.

Wir benötigen eine schriftliche, von Ihnen unterzeichnete Kündigung. Nach Erhalt der Kündigung nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf,  teilen Ihnen alle Kündigungsdetails mit und vereinbaren einen Übergabetermin.

Sie erhalten ihre Kaution zügig nach der Wohnungsübergabe zurück. Falls jedoch bei der Übergabe Schäden festgestellt wurden und dadurch Reparaturen erforderlich waren, sind zuerst die Rechnungen der Professionisten abzuwarten, um eine Kautionsabrechnung erstellen zu können. Die Kaution bzw. Teile davon werden unmittelbar nach dieser Abrechnung retourniert.

Bitte überprüfen Sie ihr Bankkonto. Sehr wahrscheinlich war das Konto zum Zeitpunkt der Abbuchung nicht ausreichend gedeckt. Bitte sorgen sie immer für ausreichende Deckung, da ansonsten Stornospesen entstehen, welche wir Ihnen weiterverrechnen müssen.

Sehr wahrscheinlich wurde entweder eine Indexierung Ihres Hauptmietzinses vorgenommen oder eine Anpassung der monatlichen Betriebskostenpauschale durchgeführt, sodass Ihre monatlichen Zahlungen nicht mehr der aktuellen Vorschreibung entsprechen.

Sie müssen Strom bzw. Gas nicht abmelden. Bei der Wohnungsübernahme erfolgt die gemeinsame Ablesung der Zählerstände. Die Abrechnung erhalten sie dann von Ihrem Energieanbieter auf Basis dieser Zählerstände an Ihre neue Adresse.